Beweg Dich!

5 Bausteine für die Gesundheit

Viele Menschen sehnen sich nach einen gesunden Lebensstil, körperlicher Fitness und nie ernsthaft krank zu werden. Es gibt viele Faktoren, die zu einem gesunden Lebensstil führen können, aber die wenigsten Menschen wenden sie regelmäßig an.

Die intelligente Lebensweise mit Bewegung, Entspannung, Schlaf, Ernährung und Körperbewusstsein. In dem folgenden Artikel stelle ich Ihnen meine fünf wichtigsten Bausteine für die Gesundheit vor, mit denen Sie ab sofort besser für sich selber sorgen. (Zusätzlich bekommen Sie von mir Tipps für die leichtere Umsetzung in der Praxis.)

 

Bewegung

Ich brauche niemanden zu predigen, dass Bewegung für den Menschen ungemein wichtig ist. Ich behaupte, sie ist essenziell für unsere Gesundheit.  Wer sich zu wenig bewegt, wird allerdings nicht direkt krank. Dennoch wird durch hohe körperliche Aktivität der Körper positiv beeinflusst und funktioniert besser. Sämtliche Krankheiten und Symptome, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Rückenschmerzen, Arthrose etc. lassen sich mit ausreichender und gezielter Bewegung vorbeugen. Nicht umsonst verordnen immer mehr Mediziner ihren Patienten Sport.

Doch wie viel Bewegung brauchen wir nun. bzw. wie oft Sport pro Woche ist gesund?

Es gibt keine Definition, die besagt, dass 4 Mal pro Woche Sport Pflicht sind. Genau so wenig muss man jeden Tag mindestens 10.000 Schritte gehen oder wenigstens 20 km Fahrradfahren. Wichtiger ist, generell viel Bewegung in den Alltag zu integrieren. Benutzen sie die Treppe statt den Aufzug, gehen sie kleinere Strecken zu Fuß, statt mit dem Auto. Wer einen Schrittzähler verwendet, sollte sich an den durchschnittlichen Schritten pro Woche orientieren und nicht täglich zählen. 50.000 pro Woche wären ein guter Anfang, 60.000 sind schon sehr gut.

Ähnlich verhält es sich mit Sport. 2 Stunden pro Woche reichen aus, um sich fit und gesund zu halten. Selbst 1 Stunde, verteilt auf 3 x 20 oder 2 x 30 Minuten würde positive Effekte mitbringen. Es ist eine Frage des Zeitmanagements und der Motivation.

 

Entspannung

Wir sind zu einer Informationsgesellschaft geworden, in der wir zu jeder Zeit alles abrufen können. Das ist auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite sind wir aber auch permanent erreichbar. Das kann für einige zu einem unbewussten Problem führen. Denn immer mehr Menschen meinen, wenn eine Whats App Nachricht einflattert, müsse man sofort antworten. Ich kenne Menschen, die würden sogar nachts an ihr Handy gehen, wenn es klingelt. Unser Smartphone gehört zu den größten Stressfallen, die wir kennen. Auch wenn es viele eben nicht erkennen.

In der heutigen Zeit wird dadurch das Thema Entspannung und Ausgleich immer wichtiger. Wir müssen unsere Gedanken von stressigen Situationen weglenken. Das kann zum Beispiel über einen Ausgleich in Form von Bewegung stattfinden. Es funktioniert aber auch über Yoga, Meditation, Progressive Muskelrelaxation und Ähnlichem.  Das wichtigste ist, andere Gedanken im Kopf schaffen, die die erlebte Stresssituation verschwinden lassen. Am besten werden die genannten Praktiken mehrmals pro Woche durchgeführt. Denn einige Praktiken, wie die Progressive Muskelrelaxation, brauchen Übung, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

 

Ernährung

Du bist was du isst! Vielleicht kennt der ein oder andere die empfehlenswerte Dokumentation „Heilung durch Ernährung – Du bist was du isst“ vom Schild-Verlag. Falls nicht, gibt es hier sehenswerte Ausschnitte bei Youtube (Links einfügen).

Der Satz“ Du bist, was du isst“ ist kurz, prägnant und in ihm steckt jede Menge Wahrheit. Leider essen wir viel zu viel Fast Food und nehmen dadurch zu wenige Vitalstoffe zu uns. Langfristig kann das gravierende Auswirkungen auf unsere Gesundheit nehmen. Immer mehr Menschen erkranken am Metabolischen Syndrom, auch bekannt als das tödliche Quartett. Dazu gehören Fettleibigkeit, Bluthochdruck, gestörte Glukosetoleranz und Fettstoffwechselstörungen mit zu wenig HDL-Cholisterin (HDL ist das gute Cholesterin). Unsere bewegungsreduzierte Lebensweise aber auch unsere Ernährung spielt eine große Rolle bei der Erkrankung.

Und dabei kann man mit ein paar einfachen Grundregeln in der Ernährung schon einiges erreichen:

  • Essen sie so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich.
  • Reduzieren Sie ihren Zuckerkonsum auf ca. 30g täglich (dazu zählen Obst und Milchprodukte).
  • 2 -3 Portionen Gemüse und 1 -2 Portionen Obst pro Tag
  • 1 -2 Mal Fleisch pro Woche, 2 -3 Fisch pro Woche, wenigstens 2 mal pro Woche vegetarisch
  • Nutzen Sie gesunde Fette aus Ölen, Fisch, Nüssen, etc.

Dies sind nur ein paar einfache Grundregeln, die den meisten Menschen schon helfen würden. Bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder der Nieren muss die Ernährung natürlich fachmännisch angepasst werden.

 

Gesunder Schlaf

Wir verbringen ungefähr 1/3 unserer Lebenszeit mit schlafen. Das ist wichtig, damit der Körper das Immunsystem stärkt, den Stoffwechsel reguliert und sich die Psyche erholen kann. Außerdem verarbeiten wir das Erlebte vom Tag, vor allem wen wir träumen. Alleine schon wegen den genannten Punkten ist ein gesunder Schlaf essenziell für unsere Gesundheit. Denn Schlafmangel kann von Konzentrationsstörungen und leichter Reizbarkeit zu Bluthochdruck, Übergewicht etc. führen.

Doch wie geht gesunder Schlaf? Schaffen Sie zunächst für sich eine gute Atmosphäre im Schlafzimmer. Das bedeutet, dass die Raumtemperatur bei rund 18 Grad liegen sollte. Dunkeln sie den Raum weitestgehend ab, denn Tageslicht hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Viele Menschen schlafen außerdem durch Rituale besser ein. Das kann ein Buch sein, sie können leise Musik hören oder auch vor dem zu Bett gehen warm duschen. Finden Sie für sich heraus, was bei Ihnen am besten wirkt.

Bei der Schlafdauer gibt es keine festgelegte Vorgabe. Normaler Schlaf kann je nach Person zwischen 6 und 9 Stunden liegen. Es gibt aber eine Methode, die es erlaubt, nicht in der Tiefschlafphase geweckt zu werden. Dadurch kommen Sie morgens schneller auf die Beine und sind am Tag fitter. Der Clou darin liegt, nach einem 90 Minuten Rhythmus aufzuwachen. Das heißt, wenn Sie wenig Schlaf brauchen, sollten Sie nach rund 6 Stunden aufwachen. Brauchen Sie etwas mehr Ruhe, probieren Sie 7,5 Stunden aus. Für Langschläfer empfiehlt sich 9 Stunden zu schlafen.

Die Idee dahinter: Der Körper braucht ungefähr 90 Minuten um alle Schlafphasen zu durchlaufen. Wachen wir also nach 7,5 Stunden auf, befinden wir uns in einer leichten Schlafzustand aus dem wir schneller fit werden.

 

Körperbewusstsein

Gesundheit ist auch eine Form der Lebenseinstellung. Unsere Gedanken und Wahrnehmungen beeinflussen den menschlichen Organismus positiv und negativ. Der Körper gibt uns Rückmeldung über das, was uns gut tut und was nicht. Ich sage immer ganz gerne:“ Dein Körper wird dir schon melden, wenn das nicht ok war“. Und genau so ist es meistens auch. Das bedeutet, Sie sollten anfangen auf die Signale ihres Körpers zu hören.

Beim Körperbewusstsein geht es auch um die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Viele kennen zum Beispiel das Selbstbewusstsein, das ein Teil des Körperbewusstseins ist. Einige Menschen sind bereits positiv eingestellt, andere müssen dies noch lernen. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie für sich ein positives Körperbewusstsein entwickeln können:

  • Vergleichen Sie sich nicht mit anderen Menschen, denn Sie sind einzigartig.
  • Formulieren Sie negative Gedanken in positive um. Statt „Das schaffe ich sowieso nicht“, lieber „Ich werde das schon schaffen“!
  • Sie haben immer die Wahl gewisse Dinge zu verändern.
  • Bleiben Sie ehrlich zu sich selbst aber auch zu ihren Mitmenschen. Das wirkt vertrauensvoll.

Wer für sich selbst mit mehr Achtsamkeit, mehr Entspannung und Bewegung, mehr Raum für  kreative Entfaltung sorgt, wird gesünder leben. Sowohl psychisch als auch physisch.

 

Links zu andere Gesundheitsportalen

Wer sich weitere zum dem Thema Gesundheit interessiert, kann sich folgende Links anschauen:

Das Magazin Frauenparadies (https://www.frauenparadies.de/category/mein-koerper) veröffentlicht regelmäßig nützliche Beiträge zum Thema Gesundheit und Sport für Frauen.

Auch das Online Magazin Nomox (http://www.nomox.eu/magazin/) beinhaltet viele nützliche Artikel zu den fünf genannten Bausteinen der Gesundheit.

Den meisten wird er Online Ratgeber https://www.gesundheit.de/ bekannt sein.

Ebenfalls zu empfehlen ist das Buch von Dr. Ruediger Dahlke „Die Säulen der Gesundheit“ (https://www.dahlke.at/veroeffentlichungen/buecher/saeulendergesundheit.php).

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